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Risiken einer Geldanlage in Gold

Gold kann nicht immer als sichere Anlage wahrgenommen werden, denn es verstecken sich auch oft Risiken, welche vielleicht auf den ersten Blick für einen Laien leicht zu übersehen sind. Da Gold vor allem von vielen Anlegern als sichere Anlage in Krisenzeiten genutzt wird, wird bei schlechter Konjunktur vermehrt nach Gold nachgefragt.

Bei schlechten Nachrichten aus der Wirtschaft kann also der Goldpreis schnell in die Höhe schießen. Genauso können bei guten Nachrichten die Anleger wiederum andere Anlageformen bevorzugen und so kann es dann auch schnell wieder nach unten mit dem Goldpreis gehen. Auch bezahlt man schon beim Kauf von physischen Gold Gebühren und Gold wirft keine Erträge in Form von Dividenden oder Zinsen ab. Wenn sich also der Goldpreis nicht verändert macht man schon Verluste.

Wie schon erwähnt wird Gold in Dollar gehandelt und viele Produkte auf anderen Börsen werden ebenfalls in einer anderen Währung gehandelt. So hat man immer das Risiko der Inflation und andere Währungsrisiken gegeben. Wenn sich der Wechselkurs massiv zu Ungunsten verändert, können schnell die möglichen Gewinne sogar zu Verlusten werden. Die steuerlichen Aspekte sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Physisches Gold gilt dabei Besitz welcher kein Zinsen abwirft und muss somit nicht mit einer Einkommenssteuer versteuert werden.

Wird Gold aber innerhalb eines Jahres erworben und mit Gewinn wieder verkauft muss der Gewinn anders als bei Aktien nicht mit der Abgeltungssteuer sondern mit dem persönlichem Steuersatz versteuert werden.

Investiert man in Papiergold in Form von Aktien oder Fonds muss die normale Abgeltungssteuer bezahlt werden. Besonders wenn man sein Geld im Ausland anlegt bei Fonds welche in Deutschland nicht zugelassen sind muss man die steuerlichen Aspekte im Land beachten wo solche Fonds ausgegeben werden. Hier sollte man immer vorher einen Experten zu Rate ziehen. Besonders wenn man in Papiergold und nicht in physisches Gold investiert muss das Unternehmen und das ausgegeben Papier genau unter die Lupe genommen werden. Viele Fonds versprechen einem zum Beispiel den Goldkurs 1:1 nachzubilden indem sie durch mit dem angelegtes Geld Gold kaufen und horten. Für einen selbst entfallen zwar Kosten für die Lagerung doch im Falle eines Ausfalls kann es sein, dass der Fondsaussteller seine Versprechen nicht einhalten konnte und nicht genug Gold gekauft hat um dieses an den Papierinhaber aushändigen zu können.

Zwar geben die meisten Fonds große Versprechen in Form von Versicherungen aller Art, doch wenn man die Papiere genauer unter die Lupe nimmt, stellt man fest, dass nicht alle Eventualitäten versichert sind und die meisten Fondssausteller selbst nur eine sehr geringe Kapitalgrundlage haben. Manche Fonds haben als Grundkapital oft weniger als ein Tausendstel von dem von Ihnen investierten Volumen. Prospekte können zwar viele Versprechen machen doch im Falle eines Falles müssen die Zahlen sprechen und diese sehen für die meisten Fondsaussteller nicht sehr gut aus. Im schlimmsten Falle kann das ganze Geld weg sein.


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